Konkret geht es um die Ausweitung der Tourism Goods and Services Tax, kurz TGST, auf bestimmte touristische Leistungen, die von ausländischen Reiseunternehmen, Online-Plattformen oder Vermittlern verkauft oder vermittelt werden. Der aktuelle Tourism-GST-Satz liegt bei 17 %. Die neue Regelung betrifft aber nicht automatisch den gesamten Reisepreis und nach den veröffentlichten MIRA-Erläuterungen auch nicht den internationalen Flug selbst. Relevant sind vor allem touristische Leistungen auf den Malediven wie Unterkunft, Mahlzeiten, Transfers und Aktivitäten sowie dazugehörige Buchungs- oder Vermittlungsleistungen.
Für Reisende bedeutet das: Malediven Reisen können teurer werden, vor allem bei Pauschalreisen, Hotelpaketen, Resort-Aufenthalten oder Buchungen über ausländische Anbieter. Es handelt sich aber nicht einfach um „17 % mehr auf alles“. Die tatsächliche Auswirkung hängt davon ab, wie die Reise gebucht wird, welche Leistungen enthalten sind und ob Anbieter zusätzliche Steuer- oder Verwaltungskosten an Kundinnen und Kunden weitergeben.
Wer 2026 oder 2027 auf die Malediven reisen möchte, sollte deshalb besonders genau vergleichen: Flug, Gepäck, Hotel, Transfers, Steuern und Zusatzkosten. Auf McFlight.ch können Reisende günstige Flüge ab der Schweiz prüfen und so einen wichtigen Teil der Reise transparent planen.
Was ändert sich bei der Malediven-Steuer?
Die neue Regelung betrifft ausländische Anbieter, die sogenannte Inbound-Tourismusprodukte für die Malediven verkaufen oder vermitteln. Dazu gehören nach den Erläuterungen der Maldives Inland Revenue Authority unter anderem Unterkünfte, Mahlzeiten, Transporte und touristische Aktivitäten auf den Malediven. Auch Aktivitäten wie Ausflüge, Sightseeing-Touren, Tauchen, Schnorcheln, Wassersport, Angeln, Spa- und Wellnessangebote oder kulturelle Touren können darunterfallen.
Nach aktuellem Stand müssen sich ausländische Reiseveranstalter, Reisebüros, Online-Reiseplattformen, Bettenbanken, Unterkunftsgrosshändler, Destination Management Companies, Charteranbieter und Buchungsplattformen unter bestimmten Voraussetzungen für die maledivische GST registrieren. Eine Umsatzschwelle sieht die MIRA-Erläuterung für diese touristischen Leistungen nicht vor.
Die neue Steuerpflicht soll wie geplant am 1. Oktober 2026 in Kraft treten. Der Schweizer Reise-Verband, ECTAA und weitere internationale Branchenverbände hatten laut Travel Inside Bedenken vorgebracht und unter anderem Aufschub sowie Anpassungen für bestehende Buchungen gefordert. Bis kurz vor Inkrafttreten war aber nach Angaben von Travel Inside kein erkennbares Entgegenkommen der maledivischen Behörden bekannt.
Verteuert die neue Steuer Reisen auf die Malediven?
Die ehrliche Antwort lautet: Ja, Malediven-Reisen können dadurch teurer werden – aber nicht in jedem Fall und nicht pauschal um 17 %.
Wichtig ist die Unterscheidung: Die neue Regelung betrifft nicht einfach jeden Reisenden direkt beim Einreisen, sondern vor allem die steuerliche Behandlung bestimmter Reiseleistungen, die von ausländischen Anbietern verkauft oder vermittelt werden. Wenn Anbieter durch die neue Regelung zusätzliche Steuerbeträge oder Verwaltungsaufwand haben, können diese Kosten in zukünftige Reisepreise einfliessen.
Für Kundinnen und Kunden kann das bedeuten:
Wer eine Pauschalreise mit Resort, Transfers, Verpflegung und Aktivitäten bucht, könnte künftig höhere Paketpreise sehen.
Wer einzelne Hotel- oder Resortleistungen über ausländische Plattformen bucht, könnte ebenfalls betroffen sein.
Wer nur den Flug auf die Malediven bucht, ist nach den MIRA-Beispielen nicht im gleichen Umfang betroffen, da internationale Flugtickets nicht als Inbound-Tourismusprodukt behandelt werden.
Für Reisende ist deshalb entscheidend: Nicht nur den Endpreis anschauen, sondern prüfen, welche Leistungen enthalten sind und ob Steuern, Transfers, Gepäck und Zusatzleistungen bereits im Gesamtpreis berücksichtigt werden.
Betrifft die Steuer auch Flüge auf die Malediven?
Nach den veröffentlichten MIRA-Beispielen ist der internationale Flug nicht Teil des Inbound-Tourismusprodukts. In einem Beispiel erklärt MIRA ausdrücklich, dass Beträge für internationale Flugtickets und ein Transit-Hotel ausserhalb der Malediven bei der Berechnung auszunehmen sind.
Das ist für Kundinnen und Kunden von McFlight.ch wichtig: Wer über McFlight.ch einen Flug ab der Schweiz auf die Malediven sucht, vergleicht in erster Linie Flugverbindungen, Airlines, Gepäckoptionen, Reisezeiten und Preise. Die neue Malediven-Steuer betrifft nach aktuellem Verständnis vor allem touristische Leistungen vor Ort beziehungsweise deren Verkauf und Vermittlung durch ausländische Anbieter.
Trotzdem kann die Gesamtreise teurer werden, wenn Hotel, Transfer, Resort-Paket oder zusätzliche Leistungen über Anbieter gebucht werden, die von der neuen Regelung betroffen sind. Deshalb lohnt es sich, Flug und Landarrangement genau zu trennen und transparent zu vergleichen.
Warum die Regelung in der Reisebranche für Unsicherheit sorgt
Der Schweizer Reise-Verband sieht laut Travel Inside weiterhin offene Fragen zur praktischen Umsetzung. Dazu gehören etwa die Anwendung innerhalb komplexer Vertriebsketten, die Berechnung der Steuer, erforderliche Nachweise sowie Registrierungs- und Abrechnungspflichten für ausländische Reiseunternehmen.
Auch internationale Branchenverbände haben Bedenken geäussert. In Grossbritannien hat ABTA laut Travel Weekly sogar direkt an den Präsidenten der Malediven appelliert und eine Verschiebung um mindestens sechs Monate gefordert, um eine umfassende Konsultation mit der internationalen Reisebranche zu ermöglichen. Dabei wurde auch darauf hingewiesen, dass Reiseveranstalter, Reisebüros und Online-Plattformen künftig registrierungspflichtig werden könnten.
Für Reisende bedeutet diese Unsicherheit nicht, dass Malediven-Ferien unmöglich oder grundsätzlich unattraktiv werden. Es bedeutet aber: Preise und Angebotsbedingungen können sich verändern, und ein genauer Vergleich wird wichtiger.
Was bedeutet das für bestehende Malediven-Buchungen?
Auch hier kommt es auf den Einzelfall an. MIRA erklärt, dass für die Steuerpflicht nicht allein entscheidend ist, wann die Reise stattfindet. Relevant ist der sogenannte Time of Supply, also unter anderem der Zeitpunkt, an dem eine Rechnung, Quittung, Gutschrift oder Belastungsanzeige ausgestellt wird, wann eine Zahlung eingeht oder wann die Leistung abgeschlossen ist.
MIRA nennt ausdrücklich Beispiele: Eine Buchung, die vor dem 1. Oktober 2026 fakturiert oder bezahlt wurde, kann auch dann nicht unter die neue Regel fallen, wenn der Aufenthalt erst nach dem 1. Oktober stattfindet. Umgekehrt kann eine Reise, die vor dem 1. Oktober beginnt, steuerlich betroffen sein, wenn der relevante Zeitpunkt der Leistungserbringung oder Abrechnung nach dem 1. Oktober liegt.
Für Kundinnen und Kunden heisst das: Wer bereits gebucht hat, sollte die Bedingungen der eigenen Buchung prüfen. Bei Pauschalreisen oder Hotelpaketen ist wichtig, was genau gebucht wurde, über wen gebucht wurde, wann die Rechnung erstellt wurde und welche Preisbestandteile bereits fixiert sind.
Warum Malediven-Reisen trotzdem attraktiv bleiben
Die Malediven bleiben eines der stärksten Fernreiseziele für Reisende aus der Schweiz. Traumstrände, Overwater-Villen, türkisfarbenes Wasser, Hausriffe, Tauchen, Schnorcheln, Honeymoon-Hotels und exklusive Resorts machen die Inselwelt weiterhin zu einem Sehnsuchtsziel.
Gerade deshalb wird eine gute Reiseplanung jetzt noch wichtiger. Wer früh vergleicht, kann bessere Flugoptionen finden und den Reisepreis realistischer kalkulieren. Besonders bei Fernreisen zählen nicht nur Flugpreis und Hotelpreis, sondern auch Gepäck, Transfers, Mahlzeiten, Steuern, Resort-Gebühren, Versicherungen und Stornobedingungen.
Auf McFlight.ch können Reisende Flüge auf die Malediven ab der Schweiz vergleichen und so einen wichtigen Kostenblock der Reise transparent planen.
Flüge auf die Malediven ab der Schweiz: Jetzt genau vergleichen
Für Schweizer Reisende sind besonders Flüge ab Zürich, Genf und je nach Verbindung auch Basel/Mulhouseinteressant. Je nach Airline führen die Verbindungen über internationale Drehkreuze wie Doha, Dubai, Abu Dhabi, Istanbul oder Frankfurt. Entscheidend sind dabei nicht nur Preis und Abflugzeit, sondern auch Gepäck, Umstiegsdauer und Ankunftszeit auf Malé.
Gerade bei einer Reise auf die Malediven ist die Ankunftszeit wichtig. Viele Resorts liegen auf Inseln, die nach der Landung per Speedboat, Inlandsflug oder Wasserflugzeug erreicht werden. Wer spät landet, muss unter Umständen eine Zwischenübernachtung einplanen oder einen längeren Transfer berücksichtigen.
Deshalb gilt: Ein günstiger Flug ist gut – ein gut passender Flug ist besser.
McFlight.ch Tipp: Flug und Zusatzkosten getrennt prüfen
Bei Malediven-Reisen lohnt sich ein genauer Blick auf den Gesamtpreis. Der Flug ist nur ein Teil der Reise. Hotel, Transfer, Verpflegung, Resort-Gebühren, Steuern und Aktivitäten können einen grossen Anteil am Gesamtbudget ausmachen.
„Aus unserer Erfahrung bei McFlight zeigt sich: Bei Fernreisen auf die Malediven lohnt sich der Vergleich verschiedener Flugtage besonders stark. Viele Kundinnen und Kunden finden bessere Optionen, wenn sie nicht nur ein festes Abflugdatum prüfen, sondern auch ein bis drei Tage früher oder später suchen. Wichtig ist ausserdem, die Ankunftszeit in Malé und den Weitertransfer zum Resort mitzudenken.“
So können Reisende trotz neuer Steuer clever planen
Wer eine Malediven-Reise plant, sollte jetzt besonders strukturiert vorgehen.
Zuerst lohnt sich der Flugvergleich. Prüfe verschiedene Abflughäfen in der Schweiz, unterschiedliche Airlines und mehrere Reisedaten. Gerade bei Langstrecken kann ein flexibler Abflugtag einen spürbaren Unterschied machen.
Danach sollte das Hotel- oder Resortangebot genau geprüft werden. Wichtig ist, ob Steuern, Gebühren, Transfers, Verpflegung und Zusatzleistungen bereits enthalten sind. Bei Angeboten über ausländische Anbieter kann die neue Steuerregelung künftig eine Rolle spielen.
Auch Reiseversicherungen, Umbuchungsbedingungen und Stornoregeln sind bei teuren Fernreisen wichtig. Je höher der Reisepreis, desto wichtiger ist ein klarer Blick auf Absicherung und Vertragsbedingungen.
Fazit: Malediven bleiben attraktiv – aber Preisvergleich wird wichtiger
Die neue Malediven-Steuer kann Reisen auf die Inseln verteuern, vor allem bei Resort-Paketen, Hotelbuchungen, Transfers und touristischen Leistungen, die über ausländische Anbieter verkauft oder vermittelt werden. Der internationale Flug selbst steht nach den veröffentlichten MIRA-Beispielen nicht im Zentrum dieser neuen Regelung.
Für Kundinnen und Kunden von McFlight.ch ist die wichtigste Botschaft: Jetzt noch genauer vergleichen. Wer Flug, Gepäck, Reisezeit, Hotel, Transfers und Zusatzkosten transparent prüft, kann die Gesamtkosten besser einschätzen und Überraschungen vermeiden.
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